Seite wählen

Gewalt kann heutzutage immer wieder in den unterschiedlichsten Formen auftreten und betrifft sowohl Kinder als auch Erwachsene in verschiedenen Lebenssituationen. Angefangen vom Kindergarten bis zur Schule und im Berufsleben ist daher ein wichtiges Prinzip die Deeskalation von Konflikten und damit auch die Prävention von Gewalt. Nicht immer erscheint dieser Prozess besonders einfach. Aus diesem Grund lohnt es sich, diese Thematik gemeinsam zu reflektieren und damit auch die Sozialkompetenz mit dem Prinzip der Selbstbehauptung und Selbstverteidigung auszubauen. Mittlerweile gibt es viele Möglichkeiten, um präventiv gegen Gewalt vorzugehen. Viele Situationen wie Mobbing, Cybermobbing oder auch Konflikte in einer Klasse gehen einher mit dem Nachdenken über das eigene Verhalten und dem Suchen nach individuellen Strategien zur Bewältigung von schwierigen Situationen. Gewalt kann dabei immer in unterschiedlichen Formen auftreten und reicht von verbalen Attacken bis hin zu körperlichen Angriffen oder gar sexuellen Übergriffen. Hierbei wird nach Alter in entsprechenden Kursen zur Gewaltprävention häufig angemessen darüber reflektiert, was eine Gewaltsituation genau ist und wie sich diese äußern kann. Durch die sachliche Auseinandersetzung sind sowohl Kinder als auch Frauen in der Lage, mit dem Prinzip der Selbstbehauptung sinnvoll über das Thema nachzudenken und eigene Strategien in entsprechenden Situationen zu entwickeln. Die Prävention von Gewalt ist ein wichtiges Mittel, um die soziale Kompetenz von Menschen zu steigern und dadurch auch eine allgemeine Sicherheit im täglichen Umgang mit Menschen zu erfahren.

Selbstverteidigung auf verschiedenen Ebenen

Die Verteidigung der eigenen Person muss nicht immer gleich körperlicher Natur sein. Gerade für Frauen, Kinder und Erwachsene ist oft auch schon die Behauptung der eigenen Position in einer spezifischen Situation entscheidend, um Gewalt zu vermeiden. Im Kindergarten lässt sich dies in kleinen Gruppen schon gemeinsam sehr simpel veranschaulichen. Aber auch für das spätere Leben ist es daher besonders sinnvoll, verschiedene Strategien kennenzulernen, die eine Vereinfachung einer aggressiven Situation bedeuten. Hier liegt der Schlüssel oft auf kommunikativer Ebene, um eine Provokation nicht weiter zu unterstützen, sondern durch eine intelligente Reaktion zu entkräften. Gleichzeitig kann auch die Selbstverteidigung der eigenen Person auf weiteren Ebenen gelernt werden. Auch hier ist das Ziel immer, keine weitere Provokation herbeizuführen, sondern sich möglichst schnell aus einer Situation zu entfernen.

Austausch und Reflektion wichtiges Mittel

Um eine Gewaltprävention an der Schule herbeizuführen ist schon das Reden über dieses Thema besonders hilfreich. Gerade für Schüler ergeben sich dadurch neue Erkenntnisse durch die Veranschaulichung von möglichen Szenarien in dem eigenen Klassengefüge. Anhand von praktischen Beispielen oder theoretischen Veranschaulichungen erhalten Schüler eine genaue Darstellung von spezifischen Situationen. Auch eine direkte praktische Anwendung in Form von Übungsbeispielen wird immer wichtiger, um ein Gefühl dafür zu entwickeln, welche Strategien es zur Deeskalation in solch einem Bereich gibt. Die Möglichkeiten manifestieren sich in einem Bewusstsein für die Vorteile einer solchen Deeskalation. Die Prävention wird dadurch unterstützt, dass ein Mensch versteht, welche Verhaltensweisen zur Gewalt führen und welche eine Situation entkräften können.

Kommunikation besonders wichtig

Eine gewaltfreie Kommunikation ist entscheidend dafür, um Gewalt an sich zu verhindern. Denn häufig ist der Umgang ausschlaggebend, wie eine Reaktion auf bestimmte Situationen ausfällt. Aus diesem Grund ist das Zuhören und das respektvolle Kommunizieren eines der wichtigsten Mittel, um Gewalt zu verhindern. Dieser Umstand ist in vielen Lebensbereichen häufig eine der besten Möglichkeiten, um diesem Thema gerecht zu werden. Gleichzeitig kann der direkte Austausch mit Gesprächspartnern ebenfalls dazu beitragen, dass dieses Thema ausgiebig reflektiert wird und die eigene Position Gehör findet. Eine gesunde Mischung aus Theorie und Praxis sorgt dafür, dass die Prävention von Gewalt auf vielen Ebenen möglich ist.